Toby alias Baby Jack


Erloschen ist das Leben Dein, Du wolltest gern noch bei uns sein. Du wolltest die Krankheit bezwingen, doch vergeblich war Dein Ringen. Wie schmerzlich war´s vor Dir zu stehen, dem Leiden hilflos zuzusehen. Nun ruhe sanft und geh´ in Frieden, denk immer dran, dass wir Dich lieben. Es ist so schwer es zu verstehen, dass wir Dich niemals wiedersehen. Mein kleiner tapferer Toby ist von uns gegangen. Wir dachten schon seine Krankheit besiegt zu haben, da schlug sie mit aller Macht zurück. Als ich ihn das erste Mal sah war es Liebe auf den ersten Blick. Er drückte sich an mich und fing sofort an meinem Arm an zu nuckeln. Liebe auf den ersten Blick. Siehe Tiergeschichten. Zuhause fegte er erst mal aus dem Körbchen und wie ein Wirbelwind durchs Zimmer. „Hallo ihr Mietzen ich komme alles aus dem Weg, ich bin Toby, ein toller Feger.“ Schnell wurde er von meinen Lieblingen ins Herz geschlossen, besonders von Selina und Merlin. Wochen später das böse Erwachen. Toby hatte, bisher unerkannt, die trockene Form von FIP! Bei Selina brach die Krankheit nach einer zu früh gegebenen RCP Impfung aus. Sie war so tapfer meine kleine Maus. Sie starb am 03. April 2009 an der nassen Form von FIP. Auch Toby ging es immer schlechter. Er hatte hohes Fieber. Seine Entzündungen im Körper hatten teilweise einen Durchmesser von 4 cm. Durch Antibiotika, Cortison und Lympho- myosot ging es ihm wieder etwas besser. Die Entzündungen vergrößerten und verkleinerten sich. Zwischenzeitlich ging es ihm manchmal richtig gut. Er tobte und man merkte ihm seine Krankheit nicht an. Bis sie sich in Schüben immer wieder meldete. Inzwischen war auch mein Sonnenschein Micky erkrankt. Auch er starb am 16.Oktober 2009 nach einem Behandlungsfehler, geschwächt durch FIP. Toby ging es im November so gut, dass wir ihn kastrierten konnten, da nur ein Hoden abgestiegen war. Die OP hatte er gut überstanden, jedoch seine Wunde aufgeleckt. So musste er eine Zeitlang einen Body tragen und war der Liebling der Tierklinik Heilbronn. In Sachen Tierarzt und Autofahren war er ein alter Hase und schaute immer mit großen Augen was da mit ihm geschah.Lt. Ultraschall waren im Februar 2010 seine Entzündungen im Körper alle verschwunden Zuerst glaubten wir an ein Wunder. Doch plötzlich fiel er beim Laufen mit dem Hinterteil immer öfter um, wie nach einer Narkose. Dies wurde immer schlimmer. Es schien als ob der Coronavirus jetzt neurologisch zuschlug. Zum Schluß konnte Toby überhaupt nicht mehr laufen. Die letzten Tage schlief er bei mir auf dem Kopf- kissen und drückte sich hilfesuchend an mich. So schwer es mir auch fiel, ich wusste, es war kein schönes Leben mehr für ihn. So erlösten wir ihn am 26. Februar 2010. Sein unbändiger Lebenswille hatte ihm 18 Monate auf dieser Welt erkämpft und doch verloren. In Gedenken an Micky, Selina und Toby Und die Sonne trug Trauer, vom Himmel fielen Tränen, der Wind schwieg und die Tiere verstummtem, denn es war wieder ein Engel, der in Liebe starb. Überall sind Spuren Eures Lebens, Gedanken, Bilder, Gefühle, sie werden mich immer an Euch erinnern, mich glücklich und traurig machen und Euch nie vergessen lassen. Was ich mit Euch verloren versteht so mancher nicht, nur die, die wirklich lieben wissen, wovon man spricht.
August 2010

Neue Bilder von Toby vom 19.Juni:

Bester Überblick :-)







Wo bin ich

im Doppelpack relaxen

liebster Schlafplatz

Hallo, ich bin Toby, ein toller Feger und der Liebling meiner Mama. Am 14.12.2008 bin ich in mein neues Zuhause umgezogen und hab´ erst mal die vorhandenen „Mietzen“ aufgemischt und gezeigt wo es langgeht und wer künftig der Mann im Haus ist. Es ist alles neu - wie ein großes Abenteuer. Ich kann nicht still sitzen und hab nur Blödsinn im Kopf. Es ist auch zu verlockend überall liegen Bällchen, Mäuse, kleine Schmusekissen und es gibt viele Versteckmöglichkeiten. Am liebsten spiele ich Fangen mit meinen neuen Freunden oder mit Mama´s Hausschuhen wenn sie durch die Wohnung läuft. Mich fängt jedoch keiner, da ich gerade noch unters Bett passe und sowieso der Schnellste bin. Ihr müsst mal Bällchen in der Badewanne fangen, das macht einen Heidenspaß. Egal wo ich es hinkicke, es kommt immer wieder zu mir zurück. Toll oder? Eines Tages als Mama die Balkontüre aufgemacht hat bin ich mit Begeisterung hinausgestürmt, aber halt – was war das unter meinen Füßen? Weiß, kalt und vor allem naß. Schnee ist das, sagt die Mama, aber mal ehrlich- wer braucht das schon? Auf der warmen Heizung liegen ist doch viel schöner. Der Schnee, den Mama mit dem Badeschaum macht ist viel interressanter. Den kann man gut fangen. Jedoch ist der ruck zuck wieder weg und Mama muß sofort für Nachschub sorgen. Ich kann Euch nur sagen mir gefällt´s hier wirklich gut. Nach dem vielen rumtoben gibt´s dann eine Entspannungsrunde auf Mama´s Schoß und wenn ich genug an ihrem T-Shirt genuckelt habe schläft´s sich doppelt gut. Jetzt wird´s Zeit für mich, also gute Nacht bis zum nächsten Mal. Euer Toby PS. Ein paar Bilder von mir und meinen neuen Spielkameraden und ein kleines Abenteuer von mir mit dem Badewasser.
Das unfreiwillige Bad Ich tänzle auf dem Beckenrand, es flaniert sich auch so unschinant, aber ach du Schreck, plötzlich rutschen mir die Füße weg, 1-2-3 schon bin ich drin, paddle her und paddle hin, und eh ich mich versah, war die Mama auch schon da, sie hilft mir aus dem Wasser fein, zum Schwimmen bin ich noch zu klein. ich spritze sie noch richtig naß, hei - war das ein Badespaß. Ende dieses Abenteuers, baden ist mir nicht geheuer, und ich nasse Katze schreib mir auf die Tatze will nie wieder baden und mich am Wasser laben an dem Schaume lecken und mich ins Wasser strecken. Schön eingepackt auf Mamas arm, wird’s mir dann wieder mollig warm, mir fallen schon die Augen zu, müde bin ich geh zur Ruh, nun schlafe ein mein Toby klein, dies Abenteuer wird nie vergessen sein. Toby nach dem unfreiwilligen Bad:













Nicki:

Micki und Merlin:







Unser neuer Spanier: