• Sonic und Gismo
  • April 2011:
    Liebes Tierheim Dallau,
     
    im Oktober 2009 fand ich zwei wundervolle Katzen bei Ihnen. Gismo und Sonic.
    Die beiden waren ein wundervolles Team, hatten so viel Liebe in sich, und zeigten mir jeden Tag, dass sie dankbar waren über ihr neues Zuhause.
     
    Doch schon sehr schnell stellte sich heraus, dass Sonic sehr krank war.
    Warum hatte das niemand vorher bemerkt?????
    Zwei Jahre lang kämpfte ich um sie, und wir haben den Kampf am 28. März 2011 verloren.
     
    Sonic verabschiedete sich mit so viel Liebe von mir, als würde sie mir mitteilen wollen, dass ich nicht um sie weinen soll, 
    denn nun hat sie keine Schmerzen mehr und ist  dankbar für die wunderschöne Zeit, die sie bei mir sein durfte.
    Ich weine trotzdem um sie, auch wenn ich weiß, es geht ihr jetzt gut.
     
    Sie zog sich zwei Tage lang nur noch zurück, obwohl sie sonst immer wie eine Klette an mir hing.
    Aber am Abend vor dem Abschied, und am Morgen bevor ich sie zum Tierarzt brachte, 
    sammelte sie noch mal alle letzten Energiereserven zusammen und wollte einfach nur mit mir kuscheln. 
    Sie schnurrte wie ein ganzes Sägewerk und wich nicht mehr von meiner Seite.
     
    Als ich sie morgens um 8:30 Uhr beim TA abgab und danach zur Arbeit fuhr, versprach ihr noch, dass ich sie Abends wieder abhole.
    Der TA hat mich mehrmals angerufen wegen der Untersuchungsergebnisse. Blutbild war absolut in Ordnung, aber er machte mir trotzdem wenig Hoffnung.
    Ich wollte trotzdem nichts unversucht lassen und Sonic nochmals operieren lassen.
    Gegen 14:30 Uhr kam dann der Anruf vom TA, dass sie Sonic nicht mehr aus der Narkose zurück geholt haben. 
    Der ganze Bauchraum war schon zu sehr angegriffen von der Gallenflüssigkeit.
     
    Sonic war eine Katze, die mir soviel beigebracht hat.
    Sie hat mir gezeigt, dass Liebe etwas sehr kostbares ist.
    Sie hat mir beigebracht, dass man kämpfen sollte wenn es sich lohnt, aber aufgeben sollte ehe man an einem Kampf zugrunde geht.
    Sie hat mich gelehrt, dass man Liebe nicht erkaufen kann sondern daran arbeiten muss.
    Sie hat mir bewießen, dass manchmal einfach nur ein Lächeln genügt um einen Menschen glücklich zu machen.
     
    Sonic war immer neugierig und verschmust.
    Sie hat sich tausend Streiche ausgedacht um mich zum lachen zu bringen und Aufmerksamkeit zu erhalten. 
    Egal wo ich lag, stand oder saß, war sie immer bei mir.
    Und dabei hat sie ihre Freundin Gismo nie vergessen. Sonic hat geputzt, selbst wenn sie müde war. 
    Mit fast zufallenden Augen hat sie Gismos Fell geleckt.
     
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    Würde mich jemand fragen, was so besonderes an dir war, würde ich sagen:
    „Sie hat die Menschen zum lachen gebracht wenn sie traurig waren“
     
    Sollte ich eine Antwort darauf geben, was dich so einzigartig machte, würde ich sagen:
    „Sie hatte so viel Liebe in sich, dass sie selbst am letzten Tag nochmals all ihre Energie zusammen sammelte um mir mitzuteilen, 
    dass ich nicht um sie weinen soll“
     
    Wenn ich beschreiben müsste warum ich dich dann habe gehen lassen, würde ich sagen:
    „Sie warst ein Engel, den Gott auf die Erde schickte. Ihre Aufgabe war, 
    einen Menschen zu finden dem sie wieder Mut gibt an die Liebe und das Leben zu glauben.
    Und als ihre Aufgabe erledigt war, kehrte sie in ihr Paradies zurück“
     
    Ich weine trotzdem um dich, mein Engel.
    Als ich dir im Oktober 2009 ein neues Zuhause schenkte, warst du schon krank. Und niemand hatte es all die Jahre vorher erkannt.
    Ich habe um dich gekämpft und du hast es mir jeden Tag mit deinem so liebevollen Charakter gedankt.
    Wir haben am 28.März 2011 beide den Kampf verloren.
     
    Ich danke dir tausendmal für den liebevollen Abschied, der es mir leichter macht dich nach und nach gehen zu lassen.
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    Mein Engel, mein Schmusetiger, Gismo und ich vermissen dich so sehr.
    Wir wünschen dir ein schmerzfreies Leben hinterm Regenbogen.
    Gestern sah ich einen Stern der anders war als die andren Sterne. Beinahe, als hättest du mir einen Gruß geschickt. 
    Und dann schoben sich Wolken vor den Stern, und ich dachte, du bist jetzt müde vom vielen toben hinterm Regenbogen und willst schlafen gehen.
     
    Andrea Schölch
    
    
    Sonic

    Sonic

    Sonic

    Sonic

    Sonic

    Sonic

    Sonic

    November 2009: Hallo, ich bereue keine Sekunde, dass ich mich entschieden habe die beiden Schmusetiger Sonic und Gismo zu mir zu nehmen. Selbst wenn mein Wohnzimmer mittlerweile so gut wie leer geräumt ist, weil Sonic immer neue Möglichkeiten findet auch die letzten Regale zu erklimmen auf welche sie bisher keinen Weg gefunden hatte, bringt sie mich doch beinahe jeden Tag durch ihre quirlige Art zum lachen. Ihr fällt immer etwas Neues ein um mich auf Trab zu halten. Mittlerweile habe ich schon ein Tagebuch über Sonic angefangen, weil ich mir gar nicht mehr alles merken kann was sie ständig anstellt. Und wenn ich anderen Leuten diese Geschichten erzähle, lachen die sich immer kaputt. (Die haben ja leicht lachen, wenn Sonic mir z.B. auf den Schreibtisch k...., oder mir keinen Platz zum schlafen lässt. Momentan übernachte ich nämlich noch auf dem Sofa im Wohnzimmer, weil wegen Sonic mein Schlafzimmer nicht mehr so gemütlich ist. (Habe dort alles reingeräumt was vor ihr sicher sein muß). Und bei Gimso, der Ruhigen und Zurückhaltenden, freue ich mich über jeden Moment in dem sie mir Aufmerksamkeit schenkt. Und diese Aufmerksamkeit zeigt sich dann darin, dass sie sich auf den Rücken legt und mir den Bauch zum kraulen hinstreckt, oder sich auf meinen Bauch legt wenn ich auf dem Sofa liege. Ansonsten zieht sie sich aber zum Großteil immer auf ihren Lieblingsplatz unter dem Schaukelstuhl zurück. Inzwischen klappt es mit Gismo auch fabelhaft mit dem füttern. Zu Anfang hat sie ja immer geschlungen und das Futter kurz darauf erbrochen. Nach Ihrer netten Rückmeldung damals auf meine Anfrage, stellte ich Gismo ja dann immer eine extra große Portion hin. Mittlerweile klappt es super, dass es mit kleinen Portionen zu relativ festen Zeiten problemlos funktioniert. Und meist bleibt noch was im Futternapf übrig. Die Spielstunden genießen beide sehr. Vor allem Sonic, denn Gismo spielt nur selten und dann nicht lange. Sonic ist jedoch so ausdauernd im spielen, dass ich irgendwann diejenige bin, die nicht mehr kann. Ihre große Leidenschaft ist mittlerweile jagen und verstecken. Ich muß sie erst jagen, dann finden, und mich selbst dann verstecken. (Man sollte nicht glauben, dass diese Katze schon neun Jahre alt ist!!!) Wenn ich dazu keine Lust mehr habe, versucht sie Gismo zu animieren mit ihr zu spielen. Gismo die faule Socke spielt aber meist nur mit mir. Sie hat auch ihren Spaß daran, wenn ich sie jage, sie sich dann versteckt und ich sie finden muß. Ihre Grenze, wenn sie keine Lust mehr hat, zeigt sie mir, indem sie einfach aufs Fensterbrett springt und die Straße beobachtet. Tja, wir drei sind mittlerweile ein eingespieltes Team geworden. Ich wollte Ihnen hiermit einen aktuellen kleinen Einblick geben, wie es Ihren ehemaligen Schützlingen in ihrem neuen Zuhause geht, und sende noch neue Bilder mit. Mit besten Grüßen
    Sonic

    Sonic

    Sonic

    Oktober 2009: Hallo, wir sind jetzt gerade mal vier Tage in unserem neuen Zuhause und haben sofort die Wohnung in Anspruch genommen. Es ist super interessant hier. Nur mit dem Futter waren wir zu Anfang noch nicht so ganz zufrieden. Das haben wir aber mittlerweile geklärt. Was wir jetzt bekommen, ist echt lecker. Wenn wir nicht unter Beobachtung stehen, dann frisst Gismo erst ihren Teller leer, drängt mich dann zur Seite, und macht sich über meine Mahlzeit her. Nassfutter gibt es also nur noch unter strengen Regeln. Find ich gut so. Meine Kameradin Gismo hat sich gleich zu Anfang einen Platz im Regal ausgesucht, der von unserer Katzenmutti auch sofort leer geräumt und mit einer Schmusedecke versehen wurde. Ja, Gismo weiß ihren Charme zu nutzen. Mir ist das aber ganz recht. Denn während es Gismo sich dort im Regal gemütlich macht, nutze ich jede Minute die ich auf dem Schoß unserer Dosenöffnernin verbringen kann. Und das ist in JEDEM Moment wo sie sich aufs Sofa setzt. Und wenn sie sich mal an den Computer begibt, latsche ich einfach vor ihrem Bildschirm umher. Sie sieht dann nix mehr und weiß sofort was ich will. Nämlich schmusen. Gismo hat mir bereits am zweiten Tag meine Schmusestunden vermiest. Sobald sie sich auch nur zu unserer Katzenmutti legt, greife ich ein und werfe mich schnurrend dazwischen. Wenn ich dann endlich friedlich vor mich hin döse, ist es mir egal ob Gismo seine ausgiebige Fellpflege bekommt. Da kann die schnurren wie sie will, ich schlafe einfach nur selig weiter. Morgens ist es besonders schön. Da warten wir nur auf die erste Regung unserer Verpflegerin. Wir stürzen wir uns dann sofort wild schnurrend und sanft maunzend auf sie und fordern unsere Aufmerksamkeit. Wir haben sie voll im Griff. Ehe wir unser Frühstück nicht bekommen haben, laufen wir zwischen ihren Füßen herum und fordern unser Recht ein. Uns interessiert es nicht im Geringsten, dass sie erst mal einen Kaffee aufsetzen möchte. Ich habe eine große Vorliebe für Plastiktüten. Es wird wohl nicht sehr geschätzt, wenn ich da ständig dran rumknabbere. Deshalb dürfen wir jetzt auch nicht mehr ins Schlafzimmer, weil dort alles untergebracht wurde, was vor mir sicher sein muss. Schade! Leider habe ich auch meine Liebe zu Pflanzen entdeckt. Vielleicht bekommen wir aber dadurch eine neue Möglichkeit um noch mehr auf den Möbeln rumspringen zu können. Ich habe nämlich mitbekommen, dass die Pflanzen aus der Wohnung weg sollen. Ich glaube, unsere Katzenmutti macht das sehr traurig. Aber sie stellt sich da immer in den Hintergrund und schaut, was das Beste für uns ist. Unser neues Spielzeug haben wir gleich am ersten Tag kaputt bekommen. Aber wir spielen sowieso viel lieber mit Steinen, die wir solange durch den Raum jagen, bis sie unter den Regalen verschwinden. Unser Katzenkörbchen mögen wir (noch) nicht. Da ist uns das Sofa viiiieeeiel lieber. Weil dort gibt es schmusen ohne Ende. Wenn wir mal zu zweit auf dem Sofa liegen, dann nie weit voneinander entfernt. Und eifersüchtig sind wir auch nicht aufeinander, da keine von uns Bevor- oder Benachteiligt wird. Unser neues Zuhause haben wir voll im Griff. Eure Sonic
    Sonic

    Sonic

    Sonic

    Sonic

    Gismo


    Ihre Zeit im Tierheim: Sonic und Gismo wurden zum ersten Mal am 07.11.2008 wegen Allergie bei uns abgegeben. Sonic ist im Jahr 2000 geboren und hängt sehr an ihrem Maine- Coon- Mix Kater Gismo, der im Jahr 2001 geboren ist. Sonic ist die etwas ängstlichere Katze und orientiert sich sehr an dem mutigen und sehr menschenbezogenem Gismo. Sie kuscheln gerne in Körbchen zusammen und sind ein eingespieltes Team in allen Lebenslagen. Sonic mag aber keine Hunde und diese Art von Vierbeiner sollte es im neuen Zuhause nicht geben. Gismo und Sonic waren bereits vermittelt und kamen im Juli wieder zurück ins Tierheim, da sich bei der neuen Besitzerin sich im privaten Umfeld etwas änderte. Dieser erneute Tierheimaufenthalt hätte nicht sein müssen, den wir boten jegliche Hilfe an um den Tieren den stressigen Tierheimaufenthalt zu ersparen, aber wahrscheinlich wurde hier wieder als allerletztes an die Tiere gedacht…………………. Nun sucht dieses wunderbar eingespielte Team wieder ein neues Zuhause, das aber bitte bei einem Menschen, der die Anschaffung eines Tieres gut überlegt hat und beiden ein kuscheliges Plätzchen in einem liebevollen Zuhause bieten kann. Dieses sehr harmonierende Team wird nur zusammen als Wohnungskatzen vermittelt. Über gesicherten Freigang mit einem sonnigen Plätzchen im Sommer würden sich die Stubentiger natürlich freuen. Aber diesmal bitte für immer…………………....


    Sonic

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    Gismo

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    Gismo

    Sonic und Gismo