Was ist Leukose ?


Bei der Katzenleukose handelt es sich um eine Art Leukämie-Erkrankung der Katze (Katzenleukämie) 
durch das Feline Leukämievirus FeLV. 
Diese Erkrankung ist die bei Katzen am häufigsten auftretende Infektionskrankheit 
und schwächt das Immunsystem der Katze.
Die Leukose muss nicht bereits zum Ausbruch gekommen sein, 
um auf gesunde Tiere durch Speichel oder Tränenflüssigkeit 
sowie durch infizierte Gegenstände übertragen zu werden und zur Ansteckung zu führen. 

Die Inkubationszeit (von der Ansteckung bis zum Krankheitsausbruch) kann Monate 
oder gar Jahre betragen auch kann eine bereits erkrankte Katze noch Monate oder Jahre 
am leben bleiben.

Monate bis Jahre nach der Ansteckung kann die Leukose ausbrechen. 
Häufig ist eine Stress-Situation (Umzug, Besitzerwechsel etc.) 
als Auslöser feststellbar.

Nur bei etwa 20% der infizierten Katzen kommt es zu der Leukose-Form, 
die der Krankheit den Namen gegeben hat, 
nämlich zu einer bösartigen Wucherung bestimmter Blutzellen. 
Die weitaus meisten Tiere (ca. 80%) sterben jedoch 
an sogenannten FeLV-assoziierten Krankheiten, 
die bei Leukosekatzen eindeutig häufiger anzutreffen sind als bei anderen Katzen.

Das Virus kommt weltweit vor. Die Übertragung erfolgt durch Aufnahme infektiösen Materials 
über die Schleimhäute, Wunden und transplazentar 
(also über die Plazenta von der Katzenmutter auf den Fetus während der Trächtigkeit).

Die FeLV-Infektion ist auf Vertreter der Familie der Katzen beschränkt, 
andere Tiere und der Mensch sind nicht gefährdet. 
Das Kolostrum scheint Katzenwelpen durch passive Immunisierung 
während des ersten Lebensmonats zu schützen.

Vorbeugung und Behandlung:
Die Behandlung gegen die Ursache der Erkrankung gegen das Virus - ist nicht möglich. 
Wenn die Leukose noch nicht fortgeschritten ist 
und die Katze offensichtlich noch nicht daran leidet, 
können die Symptome kuriert und die Abwehrkraft der Katze gestärkt werden. 
Die Katze muß sofort von anderen Katzen getrennt werden, 
um eine weitere Verbreitung zu verhindern. 
Das gilt natürlich für alle infizierten Katzen. Dabei muß daran gedacht werden, daß Katzen, 
die bereits infiziert aber noch nicht erkrankt zu sein brauchen, 
das Virus trotzdem schon übertragen können.
Da es keine sinnvolle Therapieverfahren gibt, 
muß auf die Vorbeugung besonderen Wert gelegt werden. 
Zunächst müssen die Katzen erkannt werden, die das Virus weiterverbreiten können. 
Alle Mitglieder einer Katzengemeinschaft sollten daher getestet werden. 
Mit dem Test, der das Virus im Blut nachweist, 
können die meisten infizierten Tiere erkannt werden. 
Wer ganz sicher sein möchte, läßt seine Katzen zweimal im Abstand von drei Monaten testen. 
Natürlich darf in dieser Zeit kein Kontakt zu anderen Katzen bestehen. 
Eine weitere Möglichkeit vorzubeugen, ist die Impfung. 
Inzwischen gibt es gut verträgliche Impfstoffe, die einen guten, 
wenn auch nicht 100%igen Schutz vor der Infektion bieten. 
Vor der Impfung sollte durch einen Bluttest sichergestellt sein, 
daß die Katze nicht bereits infiziert ist. 


ABER...

auch die "Leukosis" haben ein Anrecht auf ein würde- und liebvolles Dasein,
sollte man den Wunsch nach einer reinen Wohnungskatze haben,
denken Sie bitte auch an diese Wesen... Danke.

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